Herz, Welt
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Bring mich nach Hause.


Ein Pfiff. Ein kurzes Rucken. Und der Zug rollt..
Wie war das noch bei Kettcar?
„..ein drittel Heizöl, zwei drittel Benzin..und dies ist nur nichts. Und ein Kuss. Und ein Zug nach Berlin… .“
Genau dorthin geht es jetzt wieder.
Obwohl mein ipod mich wieder mit akkuleistungstechnischer Missachtung straft, habe ich den Song doch ganz klar im Kopf. Doch nicht lange, denn den Kampf gegen mein derzeitiges Herz-, & Seelenlied hat er schon verloren…und blendet sich deshalb immer leiser werdend aus meinen Gedanken.

Schon lange hat mich kein Text, keine Melodie, keine so wunderbare Kombination aus beidem so ergriffen, gepackt…und aufgewühlt, wie dieses.
Beim Hören melden sich meine alle Zellen meines Körpers, die Nackenhaare geben Standing Ovations, meine Gedanken fahren Achterbahn und ich muss hart mit mir kämpfen, um die Tränen zu unterdrücken, die mir dabei in die Augen schießen.
Dieser Song berührt Regionen meiner Seele, die lange schon nicht mehr betreten wurden.
Dunkle Flecken die, aus Gründen, ihr Dasein im Schatten fristen, werden nun von allen Seiten bestrahlt.
Lichter aus Tönen.
Flutlichter. Keine Fluchtlichter.
Mit einem Schein der so hell strahlt, dass ich mich nicht mehr verstecken kann.

Am allerwenigsten vor mir selbst…. .

3 Kommentare

  1. ich hab ca die ersten 400 mal hören bei diesem lied geheul wie ein schloßhund.
    sitzt so tief in einem. bin gespannt ob es je aufhört oder nachlässt.

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